Mediathek
[chrismon]
Marina Martinez Mateo: »Lebt Identitätspolitik von Stammesdenken?«
Interviews, Aus dem IfS
Steckt die Identitätspolitik in der Krise? Die Philosophin Marina Martinez Mateo findet, dass es andere Konzepte braucht, um Diskriminierung zu begegnen. Was gibt ihr Hoffnung?
[taz]
Manuela Bojadžijev, Ivo Eichhorn, Serhat Karakayali und Bernd Kasparek: »Migration und Demokratie«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Flucht und Asyl beherrschen den Wahlkampf. Statt die Realität der Migrationsgesellschaft zu bekämpfen, braucht es eine neue Form der Bürgerschaft.
Seit Tagen gehen Hunderttausende auf die Straße, um gegen das parlamentarische Paktieren von CDU/CSU, FDP und AfD ein Zeichen zu setzen. Denn seit den Ereignissen der vergangenen Woche im Bundestag ist für viele die Möglichkeit eines konservativ-faschistischen Bündnisses vorstellbarer geworden. Friedrich Merz hat demonstriert, dass er trotz gegenteiliger Beteuerungen bereit ist, für seine Vorhaben die Zustimmung der AfD einzusammeln.
[taz]
Manuela Bojadžijev, Ivo Eichhorn, Serhat Karakayali und Bernd Kasparek: »Migration und Demokratie: Flucht und Asyl beherrschen den Wahlkampf. Statt die Realität der Migrationsgesellschaft zu bekämpfen, braucht es eine neue Form der Bürgerschaft«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Flucht und Asyl beherrschen den Wahlkampf. Statt die Realität der Migrationsgesellschaft zu bekämpfen, braucht es eine neue Form der Bürgerschaft.
Seit Tagen gehen Hunderttausende auf die Straße, um gegen das parlamentarische Paktieren von CDU/CSU, FDP und AfD ein Zeichen zu setzen. Denn seit den Ereignissen der vergangenen Woche im Bundestag ist für viele die Möglichkeit eines konservativ-faschistischen Bündnisses vorstellbarer geworden. Friedrich Merz hat demonstriert, dass er trotz gegenteiliger Beteuerungen bereit ist, für seine Vorhaben die Zustimmung der AfD einzusammeln.
[Deutschlandfunk Kultur]
Alexandra Schauer: »Ideologie - Wie ein philosophische Idee zum Kampfbegriff wurde«
Interviews, Radiobeiträge, Aus dem IfS
Die »Ideologie« galt seit dem Ende des Realsozialismus als tot. Stattdessen wurde pragmatisch am Istzustand gefeilt. Doch die Totgeglaubte ist zurück, wenn auch in etwas anderem Gewand: Nun ist alles ideologisch, egal ob Wurst oder Wärmepumpe.
[AStA-Zeitung (Uni Frankfurt)]
AStA-Zeitung (Uni Frankfurt) über »Im Schatten der Tradition«: »Im Schatten der Tradition«
Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS
Das Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS) hat im letzten Jahr sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Dieser Anlass und die damit einhergehende erhöhte Aufmerksamkeit für das Institut machten erneut deutlich, dass dessen Geschichte in der Regel anhand der Biografien und Werke männlicher Protagonisten erzählt wird. In seiner gängigen Geschichtsschreibung erscheint das Institut so als Ort einer intellektuellen Tradition, in der weder Frauen noch Fragen der Geschlechterverhältnisse eine Rolle spielen.
Aufzeichnungen mit Sarah Mühlbacher
Podcast
Sarah Mühlbacher stellt in der IfS-Podcastreihe »Aufzeichnungen« im Gespräch mit Alexander Kern ihr Buch »Recht und Sorge. Eine kritische Soziologie zur Teilhabe von Kindern« vor, das 2024 in der IfS-Schriftenreihe erschienen ist.
[WDR 5]
Manuela Bojadžijev: »Bundestagswahl: Weshalb ist Migration ein Thema für Sie?«
Interviews, Radiobeiträge, Aus dem IfS
Deutschland, wo brennt's? Das haben wir Sie gefragt. Bei der Migration, wurde häufig geantwortet. Welchen Einfluss hat die Migrationspolitik auf Ihre Entscheidung am 27. Februar? Diskussion mit der Migrationsforscherin Manuela Bojadzijev und Moderator Tobi Schäfer.
[BR 2]
Alexandra Schauer: »Die Verunsicherte Welt - Endzeitstimmung«
Interviews, Radiobeiträge, Aus dem IfS
Worüber sprechen die Menschen?
Donnerstags bieten wir einen Schwerpunkt an, in dem wir mit Fachleuten Hintergründe für Debatten und Diskurse klären, die gerade die Welt bewegen.
Die verunsicherte Welt - Endzeitstimmung
Flammeninfernos, Überschwemmungen, Terrorakte und Kriege - immer häufiger haben Menschen das Gefühl, in einer Endzeit zu leben. Katastrophismus und Ohnmacht haben sich festgesetzt - über die Grunde und einen möglichen Ausweg diskutieren der Philosoph Andreas Urs Sommer und die Soziologin Alexandra Schauer.
Durch die Diskussion führt Christoph Leibold.
Aufzeichnungen mit Christine Achinger und Marcel Stoetzler
Podcast
Christine Achinger und Marcel Stoetzler sprechen in der IfS Podcast-Reihe »Aufzeichnungen« mit Miriam Schröder über Kritische Theorie und die Kritik des Antisemitismus.
[nd]
nd mit einem Auszug aus dem Sammelband: »Handeln in einer schlechten Welt. Zur Kritik im Handgemenge«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Was gilt es zu tun für eine schwache Linke? Jenny Stupka plädiert in ihrem Beitrag »Nicht irgendeine Praxis« für »strategisch involvierte Theoriearbeit« - etwa in Vergesellschaftungskämpfen. Der Text ist ein gekürzter Abdruck aus dem von Mirko Broll und Eva Fleischmann herausgegebenen Sammelband »Handeln in einer schlechten Welt« (Bertz + Fischer 2024, 234 S., br., 18 €). Der Band erschien in der Publikationsreihe des Instituts für Sozialforschung »IfS aus der Reihe«.
Angesichts der Klimakrise hat politische Strategiebildung den Luxus einer langen Zukunft verloren. In dem Wissen, dass Zeitdruck viele schwierige Dinge nur noch schwieriger macht, ist dieser Text ein Plädoyer für strategisch informierte, interessierte und involvierte Theoriearbeit. In der gegenwärtigen Kritischen Theorie, insofern sie in der akademischen Philosophie zu Hause ist, werden politisch-strategische Fragen häufig aus der Diskussion ausgeklammert. Diese Abstinenz gilt es zu überwinden. Hierfür möchte ich zunächst beschreiben, was ich in der Praxis der Initiative »Deutsche Wohnen & Co. enteignen« (DWE) als Strategiebildung kennengelernt habe. Anschließend möchte ich reflektieren, was strategisch involvierte Theoriearbeit ausmachen kann und inwiefern sich Kritische Theoretiker*innen anders zur strategiebildenden Praxis politischer Organisationen, Gruppen und Bewegungen verhalten sollten, als sie es gegenwärtig meist tun.
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