Mediathek


[FluchtforschungsBlog]

Sonja Buckel und Maximilian Pichl: »Zwischen Offenheit und Abschottung: Über die widersprüchlichen Konjunkturen der europäischen Migrationspolitik nach dem Sommer der Migration«

Aus dem IfS

Die EU-Migrationspolitik bewegt sich seit jeher zwischen Logiken selektiver Offenheit und Abschottung. Seit dem Sommer der Migration befindet sie sich in einer Konjunktur, in der sich Strategien einer stärkeren Europäisierung mit einer forcierten Renationalisierung konfrontiert sehen. In diesem Kontext entfalten sich aus den politischen Kämpfen und Rechtskämpfen widersprüchliche Dynamiken.


[FAZ]

FAZ über »Im Schatten der Tradition«: »Wo die Ungleichheit zwischen Frau und Mann zementiert wird«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Es ist an der Zeit, den Schatten der Tradition in den Blick zu nehmen: Ein Band befasst sich mit Geschlechterfragen in der Frankfurter Kritischen Theorie.


[Computer-Assisted Qualitative Data Analysis - A University of Surrey blog]

Kai Dröge: »Why AI has a »proving the obvious« problem, and what we can do about it«

Aus dem IfS

Guest post by Kai Dröge, Institute for Social Research Frankfurt, Germany, and University for Applied Science, Lucerne, Switzerland. Together with Colin Curtain, he develops QualCoder, an open-source QDA software with included AI support.
In February this year, Thomas Wolf, co-founder of Hugging Face, an important platform for AI research and development, talked at an event in Paris about the potential impact of AI on the advancement of science. But instead of diving into technical details, he used a personal story to illustrate his perspective on the topic. The story goes back to his time at the Massachusetts Institute of Technology (MIT). Although he had previously graduated from top French universities with excellent results, he struggled with his new role at MIT: “I was a pretty average, underwhelming, mediocre researcher” (Wolf, 2025). Moreover, the very skill that had made him a good student – the ability to quickly grasp and reproduce complex textbook knowledge – now became a major obstacle for him as a researcher: “I found it very hard to challenge the status-quo, to question what I had learned” (Wolf, 2025).


Aufzeichnungen mit Christina Engelmann, Bea Ricke und Sarah Speck

Podcast

Christina Engelmann, Bea Ricke und Sarah Speck stellen in der IfS-Podcastreihe »Aufzeichnungen« im Gespräch mit Almut Poppinga den Sammelband Im Schatten der Tradition. Eine Geschichte des IfS aus feministischer Perspektive vor, der kürzlich in IfS. Aus der Reihe erschienen ist.

Hier anhören.


[sehepunkte]

sehepunkte mit einer Rezension über »Im Schatten der Tradition«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS), an dem einst die »Kritische Theorie« der später sogenannten »Frankfurter Schule« entwickelt wurde, ist eine Vielzahl neuer Veröffentlichungen erschienen, die gänzlich neue oder bisher zu wenig beachtete Aspekte in den Blick nahmen. Neben philosophischen, soziologischen und kulturwissenschaftlichen Beiträgen waren auch umfassende geschichtswissenschaftliche Studien zu finden, die die seit Jahren zu konstatierende Historisierung der Kritischen Theorie fortsetzten.


[ZEIT]

Manuela Bojadžijev und Markus Blume: »Gehen die Uni-Proteste zu weit?«

Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Nein, sagt die Berliner Professorin Manuela Bojadžijev, die in einem offenen Brief von Lehrenden die propalästinensischen Aktionen verteidigt hat. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume widerspricht: Wir dürfen Israelfeindlichkeit nicht tolerieren.


[WOXX]

Alexandra Schauer: »Zeitbewusstsein und Zukunftsangst«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Der Sammelband »Klimawandel und Gesellschaftskritik« beleuchtet das Verhältnis zwischen ökologischer Krise und gesellschaftlicher Entwicklung aus kritischer Perspektive. Darin untersucht Alexandra Schauer in ihrem Beitrag »Lokomotiven der Geschichte oder Notbremse? Zum Zeitbewusstsein politischer Bewegungen«, wie sich das Zeit- und Zukunftsbewusstsein politischer Bewegungen gewandelt hat, und eröffnet damit einen geschichtsphilosophischen Blick auf die ökologische Bewegung.


[taz]

Sina Arnold, Stephan Lessenich und Maren Möhring: »Menschenrechte, aber nicht für alle«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Der Diskurs über Geflüchtete wird feindseliger – auch Forscher wie Daniel Thym tragen zur Erosion des menschenrechtlichen Konsenses bei. Eine Replik. Schon 2018 bezeichnete der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Migration als »Mutter aller Probleme«. Die seither sich entwickelnde gesellschaftspolitische Debatte zeigt, dass diese Diagnose mittlerweile zum parteiübergreifenden Konsens geworden ist. Wer sich heute öffentlich über das Migrationsgeschehen äußert, spricht in aller Regel im selben Atemzug von Überforderung und Begrenzung.