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[FAZ]

FAZ über das IfS: »Seyla Benhabib liebt Adorno und Frankfurt«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Sie ist Fan von Hannah Arendt und ihre Dankesrede heißt »Gegen falsche Universalien und identitäres Denken«. Seyla Benhabib würdigt Adorno als Denker unserer Zukunft.


[taz]

Saskia Gränitz: »Gewalt steigt in sozialen Krisen«

Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Gewalt gegen Obdachlose nimmt zu. Hier müssten soziale Krisen und autoritäre Strukturen zusammengedacht werden, sagt die Soziologin Saskia Gränitz.


[Politik&Ökonomie]

Lena Reichardt: »Café Marx«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Aus dem IfS

In seinem Buch »Café Marx« erzählt Philipp Lenhard die Geschichte des Instituts für Sozialforschung neu. In Abgrenzung zu vorliegenden Darstellungen, rekonstruiert der Autor die Institutsgeschichte anhand der Konstelllierung von Personen, Räumen, Prozessen, Gedanken und Handlungen, wie Lena Reichhardt schreibt.


[politikkultur]

Stephan Lessenich: »Irrsinn im Quadrat«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Stell Dir vor, es ist Kalter Krieg, und alle machen mit: In etwa so wirkt die politische Dynamik der Wissenschafts- und Kulturlandschaft im Deutschland des Jahres 2024. Das Gleichgewicht des Schreckens, Signatur der auf den Zweiten Weltkrieg folgenden Jahrzehnte demokratisch- kommunistischer Systemkonkurrenz, ist wieder zurück. Weniger allerdings auf dem Terrain der zwischenstaatlichen Beziehungen, wo man sich spätestens seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine die irrationale Konstellation des atomaren Patts zweier imperialer Antagonisten fast schon wieder zurückwünschen würde. Der neue Kalte Krieg tobt im Landesinneren, auf dem Feld der symbolischen Kämpfe, und die bevorzugte Waffe im ideologischen Konflikt ist die des Boykotts. Wer hier etwas auf sich hält, kennt bei dem Versuch, sein Gegenüber zum Schweigen zu bringen, kein Halten mehr. Dabei hat die Auseinandersetzung tendenziell noch archaischeren Charakter angenommen als zu Zeiten der bipolaren Welt. Auge um Auge, Zahn um Zahn, das Prinzip der »flexible response« war
gestern: Heute folgt auf die Wahrnehmung vermeintlich oder tatsächlich unerträglicher Äußerungen der jeweils gegnerischen Seite die äußerst vorhersehbare Reaktion, den oder die Kontrahentin mundtot zu machen, sei es nun per Ausladung oder Anschwärzung, Runtermachen oder Niederschreien


[FAZ]

FAZ über die Adorno–Vorlesungen 2023: »Zur Schändung des Sigmund–Freud–Denkmals in Wien«

Zeitungsartikel, Über das IfS

In Wien wurde der Gedenkstein für den Psychoanalytiker Sigmund Freud beschmiert. Das veranlasst zur Neuauflage der Frage Adornos: Was kann die Psychoanalyse dem Antisemitismus entgegensetzen?


Aufzeichnungen mit Sabine Flick, Ina Braune und Alexander Herold

Podcast

Sabine Flick, Ina Braune und Alexander Herold sprechen in der IfS Podcastreihe »Aufzeichnungen« mit Thomas Barth über ihr Forschungsprojekt »Psychotherapeutische Behandlung arbeitsbezogenen Leidens in Deutschland«.

Hier anhören.

 


[FAZ]

FAZ über den Briefwechsel zwischen Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg: »Lieber Teddie, die Bar ist nicht mehr so reizend«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Der eine flieht als »Halbjude« in die USA, der andere wird Marinekommandant unter Hitler: Der knapp 20 Jahre umfassende Briefwechsel zwischen Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg ist Zeugnis einer unwahrscheinlichen Freundschaft.


[nd]

»Im Schatten der Frankfurter Schule«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Im Gegensatz zu Adornos männlichen Zöglingen sind seine Schülerinnen »vergessen« – trotz bedeutender Beiträge zu Theorie und Praxis. Mitternacht ist »Nachtstudio«-Zeit. Jedenfalls für Hannah Werbezirk. Die Salzburger Gymnasiastin hat es sich zur Angewohnheit gemacht, ein väterliches Verbot zu unterlaufen und zu später Stunde auf einem Empfangsgerät der Firma Grundig den Stimmen zu lauschen, die mittels Radio Wien den Weg unter ihre Bettdecke finden. Die artikulierte Ausdrucksweise, die ebenso elegante wie tiefschürfende Gedankenführung eines »Nachtstudio«-Gastes hat es ihr besonders angetan. Von einem Vortrag über den französischen Schriftsteller Marcel Proust ist sie so beeindruckt, dass sie das Frankfurter Institut für Sozialforschung per Brief um das Manuskript bittet.


[taz]

Martin Saar: »Neues Buch von Michel Foucault. Am Ende der Tradition«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Ein Manuskript aus dem Nachlass des Philosophen: Michel Foucault über den »Diskurs der Philosophie« und das Denken des Heute.


[missy magazine]

Juliane Rebentisch: »Lasst uns bitte streiten«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Was ist in Zeiten des Nahostkrieges und der autoritären Wende noch diskutierbar? Und wie kann ein differenzierter Kampf gegen Antisemitismus aussehen? Ein Gespräch mit der Philosophin und Hannah-Arendt-Spezialistin Juliane Rebentisch.