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[sehepunkte]

sehepunkte mit einer Rezension über »Im Schatten der Tradition«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS), an dem einst die »Kritische Theorie« der später sogenannten »Frankfurter Schule« entwickelt wurde, ist eine Vielzahl neuer Veröffentlichungen erschienen, die gänzlich neue oder bisher zu wenig beachtete Aspekte in den Blick nahmen. Neben philosophischen, soziologischen und kulturwissenschaftlichen Beiträgen waren auch umfassende geschichtswissenschaftliche Studien zu finden, die die seit Jahren zu konstatierende Historisierung der Kritischen Theorie fortsetzten.


[ZEIT]

Manuela Bojadžijev und Markus Blume: »Gehen die Uni-Proteste zu weit?«

Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Nein, sagt die Berliner Professorin Manuela Bojadžijev, die in einem offenen Brief von Lehrenden die propalästinensischen Aktionen verteidigt hat. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume widerspricht: Wir dürfen Israelfeindlichkeit nicht tolerieren.


[WOXX]

Alexandra Schauer: »Zeitbewusstsein und Zukunftsangst«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Der Sammelband »Klimawandel und Gesellschaftskritik« beleuchtet das Verhältnis zwischen ökologischer Krise und gesellschaftlicher Entwicklung aus kritischer Perspektive. Darin untersucht Alexandra Schauer in ihrem Beitrag »Lokomotiven der Geschichte oder Notbremse? Zum Zeitbewusstsein politischer Bewegungen«, wie sich das Zeit- und Zukunftsbewusstsein politischer Bewegungen gewandelt hat, und eröffnet damit einen geschichtsphilosophischen Blick auf die ökologische Bewegung.


[taz]

Sina Arnold, Stephan Lessenich und Maren Möhring: »Menschenrechte, aber nicht für alle«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Der Diskurs über Geflüchtete wird feindseliger – auch Forscher wie Daniel Thym tragen zur Erosion des menschenrechtlichen Konsenses bei. Eine Replik. Schon 2018 bezeichnete der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Migration als »Mutter aller Probleme«. Die seither sich entwickelnde gesellschaftspolitische Debatte zeigt, dass diese Diagnose mittlerweile zum parteiübergreifenden Konsens geworden ist. Wer sich heute öffentlich über das Migrationsgeschehen äußert, spricht in aller Regel im selben Atemzug von Überforderung und Begrenzung.


[WOZ]

WOZ mit einer Rezension über »Im Schatten der Tradition«: »Das IfS und die Frauen«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Was Philipp Lenhard und Jörg Später mit ihren Monografien zur Geschichte des wirkmächtigen, 1923 von Felix Weil gegründeten Instituts für Sozialforschung (IfS) und der Frankfurter Schule bereits anhand einzelner Biografien ausgeführt haben, wird nun in einem neuen Sammelband mit dem Titel »Im Schatten der Tradition« vertieft und um zahlreiche Details erweitert: Frauen waren keine unbedeutenden Randfiguren in der Geschichte des IfS, also »nur« Sekretärinnen oder Ehefrauen, sondern im Gegenteil in hohem Maß an der Institutsarbeit beteiligt. Sie wurden allerdings systematisch ausgeblendet, vergessen oder nur in Fußnoten erwähnt.


[SZ]

Martin Saar: »Autoritäres Moment«

Interviews, Podcasts, Aus dem IfS

Inwiefern ist Donald Trumps Politik eigentlich noch mit der Demokratie vereinbar? Darüber diskutieren Carolin Emcke und der Sozialphilosoph Martin Saar im Podcast.


[jungle world]

jungle world über »Im Schatten der Tradition«: »Frauen in der Frühgeschichte des Frankfurter Instituts für Sozialforschung«

Rezensionen, Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Geschichte des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS) wird zumeist anhand der Biographien und Werke männlicher Protagonisten erzählt. Der kürzlich erschienene Band »Im Schatten der Tradition« wirft einen dezidiert feministischen Blick auf die 100jährige Geschichte des IfS und verdeutlicht die hartnäckige androzentrische Ausblendung der Tätigkeiten von Frauen am und im Umfeld des Instituts in seiner gängigen Geschichtsschreibung. Die Beiträge vergegenwärtigen, dass das IfS von Beginn an Frauen in die Forschung eingebunden hat und zu verschiedenen Zeitpunkten geschlechtertheoretische Überlegungen am Institut entwickelt wurden, die in Verbindung zu politischen Debatten standen. Der hier republizierte Text »Frauen in der Frühgeschichte des Frankfurter Instituts für Sozialforschung« eröffnet den Band.


[welt]

welt über die Publikation der Adorno-Vorlesungen 2023: »Was die Psychoanalyse über den Judenhass weiß«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Antisemitismus scheint eine anthropologische Konstante zu sein. Auszurotten jedenfalls ist der Hass auf Juden nicht. Aber wie lässt er sich erklären? Ilka Quindeau versucht es mit Psychoanalyse. Die Psychoanalytikerin Ilka Quindeau hat ein Buch geschrieben, das den Antisemitismus aus der Sicht ihres Fachs analysiert. Das ist ein kluger Akzent, denn so rückt eine Perspektive ins Zentrum, die uns verloren gegangen ist.


[nd]

Sarah Speck und Stephan Voswinkel: »Institut für Sozialforschung: Unsichtbare Arbeit«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Frauen waren am Frankfurter Institut für Sozialforschung oft unterrepräsentiert und jene Arbeit, die nicht dem Geniekult entsprach, blieb unsichtbar.