Mediathek


[die Tagespost]

die Tagespost über 100 Jahre IfS: »100 Jahre Frankfurter Schule: Mehr als ›religiös unmusikalisch‹ «

Zeitungsartikel, Über das IfS

Von Horkheimer bis Habermas: Die Frankfurter Schule war auch gegenüber sich selbst kritisch – und thematisierte sogar die religiöse Frage nach Transzendenz. Gegründet in den Jahren 1923/24 von jüdischen Industriellen und Intellektuellen, die von der Philosophie Hegels und den Sozialanalysen Marx‘ und Freuds geprägt waren, steht das Frankfurter Institut für Sozialforschung seither nach eigener Definition »für eine kritische Theorie der Gesellschaft, die den herrschenden sozialen Verhältnissen den Spiegel ihrer uneingelösten Möglichkeiten vorhält. Es begreift sich als ein Ort kooperativer, öffentlicher und intervenierender Gesellschaftswissenschaft«.


[Institut Solidarische Moderne]

»#16 mit Stephan Lessenich: Über die Proteste gegen die AfD und die Gesellschaft im Krisenmodus«

Podcasts, Aus dem IfS

Das Jahr 2024 hat ereignisreich begonnen. Erst die Bauernproteste und dann die anhaltende Protestwelle gegen die AfD. Wir sprechen mit dem Soziologen Stephan Lessenich über die aktuelle Protest-Dynamik und eine Gesellschaft im Krisenmodus, in der »nichts mehr normal ist« und sich Transformationskonflikte zuspitzen. Wie können in dieser Situation Mehrheiten für solidarische Alternativen gewonnen werden?


[FR]

FR über Utopischer Raum: »Wir haben nur dieses Leben auf dieser Erde, darauf kommt es an«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Philosophin Eva von Redecker tritt dafür ein, sich für »Bleibefreiheit« für alle und eine größtmögliche Diversität nichtmenschlichen Lebens einzusetzen.

Eva von Redecker, Ihr Buch »Bleibefreiheit« ist ein langer Essay über Leben und Tod und gehört zu Ihrer Philosophie der neuen Protestformen. Was bedeutet diese Wortschöpfung?


[welt]

welt über das IfS: »Oskar Negt: Das bodenständige Gegenstück zum feinen Denkerclub«

Zeitungsartikel, Über das IfS

In der preziösen Welt der Frankfurter Schule war Oskar Negt der schwarze Schwan. Seine nicht-bürgerliche Herkunft bewahrte ihn vor einem Radikalismus, der Ende der 60er-Jahre unter jungen Bürgerkindern Mode wurde. Als die RAF mordete, zeigte er im linken Milieu Mut.


[nd]

nd über das IfS: »Alex Demirović: »Wie ein Steinwurf ins Fenster««

Zeitungsartikel, Über das IfS

Alex Demirović spricht über kritische Gesellschaftstheorie im Handgemenge, Intellektuellenbilder und die konformistischen Rebellen von rechts.


[nd]

nd über das IfS: »Die Praxis der Kritischen Theorie«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Studie »Der nonkonformistische Intellektuelle« ist neu aufgelegt – und wurde in Frankfurt mit deren Autor Alex Demirović aktuell diskutiert. Mit 20 Minuten Verspätung beginnt die Buchvorstellung im mittlerweile überfüllten Café KoZ auf dem ehemaligen Campus Bockenheim der Universität in Frankfurt am Main. 100 Menschen sind gekommen, um der Vorstellung von Alex Demirović’ Buch »Der nonkonformistische Intellektuelle« beizuwohnen, das ihn, wie er sagt, »zwölf Jahre meines Lebens gekostet hat«. Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS), und Christina Engelmann, die an einer aktuellen Studie zu feministischen Perspektiven auf die Geschichte des IfS mitgearbeitet hat, diskutieren die neu aufgelegte Studie zur Erneuerung des marxistischen Denkens durch die Kritische Theorie im Nachkriegsdeutschland.


[NZZ]

NZZ über 100 Jahre IfS: »Hundert Jahre kritisch Denken: Die Frankfurter Schule ist eine philosophische Theorie, die ihr eigenes Markenzeichen geworden ist«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Als Ort für die Revolutionstheorie wurde es vor gut hundert Jahren gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum gelehrter Gesellschaftskritik: Was hält das Frankfurter Institut für Sozialforschung heute zusammen?
Ein unabhängiges Institut für Sozialforschung, getragen von einem vermögenden Grosskaufmann und seinem politisch links engagierten Sohn: Das war etwas Aussergewöhnliches, selbst in einer aufgeschlossenen, der Wissenschaft zugetanen Stadt wie Frankfurt am Main. Niemand hätte sich 1923 vorstellen können, dass dieses Institut dereinst ein Ort sein würde, der in Verbindung mit dem Begriff »Kritische Theorie« weltweit bekannt werden sollte.


[FR]

FR über das IfS: »Soziologe Alex Demirovic zur Frankfurter Schule: Der ewige Kampf des Nonkonformisten«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Soziologe Alex Demirovic stellt ein dickes Buch über die Frankfurter Schule vor.

Dieses Buch muss es in sich haben. Der Autor erinnert sich an einen zwölf Jahre dauernden Entstehungsprozess. Sein Gedanke dabei sei häufiger gewesen: »Ich sterbe.« 800 Seiten umfasst das Werk des in Frankfurt lehrende Gesellschaftswissenschaftlers Alex Demirovic, in dem er kurzerhand die ganze Geschichte der kritischen Theorie aufgeschrieben hat. Und hört man Redner und Rednerinnen an diesem Abend zu, kann man zu gar keinem anderen Schluss gekommen: Das Buch hat es tatsächlich in sich.


Aufzeichnungen mit Ralf Bohnsack und Kai Dröge

Podcast

In der IfS-Podcastreihe »Aufzeichnungen« gibt Kai Dröge einen Einblick in die Geschichte der empirischen Forschung am Institut für Sozialforschung und spricht mit Ralf Bohnsack über ihren Einfluss auf die Sozialforschung in Deutschland.

Hier anhören.


[soziopolis]

Stephan Lessenich: »Apocalypse – wow!«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Rezension zu »Geist und Müll. Von Denkweisen in postnormalen Zeiten« von Guillaume Paoli

Was für Zeiten! Die deutsche Politik ist in einen gnadenlosen Unterbietungswettbewerb um die menschenverachtendste Umgangsweise mit Geflüchteten und Zuwandernden eingetreten. Im Anbahnungsdokument einer Großen Koalition im Bundesland Hessen gerät das existenzielle Problem des Klimawandels an den Rand des Interesses, während die Unterbindung des »Genderns mit Sonderzeichen« an Schulen, Universitäten und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dessen Zentrum rückt. In Argentinien schickt sich ein anarcho-autoritärer Psychopath an, fünfzig Jahre nach Pinochet im Nachbarland Chile ein neuerliches marktradikales Gesellschaftsexperiment zu vollziehen – diesmal ganz ohne Militärputsch, sondern dank absoluter Mehrheit in den Präsidentschaftswahlen. Und, apropos Präsidentschaftswahlen, in den USA steht Donald Trump schon Gewehr (aka »X«) bei Fuß, um das in seiner ersten Amtszeit Unerledigte endlich nachzuholen und die demokratische Verfassung nun wirklich nachhaltig zu schleifen.