Aktuelles

Stellenausschreibung – Studentische Hilfskraft (m/w/d) (27 Std./mtl.)

 

Am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main ist ab dem 1.4.2026 bis zum 31.3.2027 (mit Option auf Verlängerung) in einem drittmittelfinanzierten Forschungsprojekt eine

Stelle für eine studentische Hilfskraft (m/w/d) (27 Std./mtl.)

zu besetzen.

Die Stelle ist im durch das HMWK geförderten Verbundprojekt »Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse« (DemoReg) angesiedelt. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und über verschiedene hessische Standorte verteilt.

Als studentische Hilfskraft unterstützen Sie das Arbeitspaket zur Förderung der Early Career Researchers des Forschungsverbunds.

  • Unterstützung bei der Entwicklung und Organisation von Förderformaten für Nachwuchswissenschaftler:innen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Workshops und anderen Veranstaltungsformaten
  • Unterstützung bei der Projektorganisation und -administration

Erwünscht sind:

  • Bachelor Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen Fach
  • Fachliches Interesse an Forschungen zu Demokratie und ihrer Regression
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • selbständige Arbeitsweise

 

Sie erwartet eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kollegialen Arbeitsumfeld und weitreichende Einblicke in die Arbeit eines großen Forschungsverbunds.

Das IfS setzt sich aktiv für Chancengleichheit und gegen Diskriminierungen ein. Wir begrüßen besonders Bewerbungen von Frauen, nicht-binären Personen und Personen mit Migrationsgeschichte. Personen mit einer Schwerbehinderung oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt; dies gilt auch für Frauen* in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf inkl. Angaben zu Sprachkenntnissen, Zeugnisse, Schriftprobe einer studentischen oder wissenschaftlichen Arbeit) senden Sie bitte in einer Datei bis zum 13.2.26 per E-Mail in einer zusammenhängenden Datei (pdf) an: Haeusler@soz.uni-frankfurt.de. Bei Fragen zum Projekt können Sie sich an Prof. Dr. Greta Wagner wenden: greta.wagner@soz.uni-frankfurt.de.

Sie werden zeitnah nach Bewerbungsschluss über das weitere Vorgehen informiert.

 

Die Stellenausschreibung als PDF.

20 Jahre SGB II – eine nur mäßig wechselvolle Geschichte neosozialer Ausschließung

Am 26. Januar um 19 Uhr im 2og:dondorf (ehemalige Dondorf Druckerei)

Vorgeschichte, Inkrafttreten und Entwicklung des SGB II stehen paradigmatisch für ein enttäuschtes Versprechen universeller Teilhabe. Mit der Anrufung zur Aktivierung waren immer Ausschlussdrohungen verbunden, mit der Adressierung von »Unternehmer:innen ihrer selbst« immer auch die Legitimation von Strafpraktiken. Die programmatische Anrufung des Gesetzbuchs ist im Zeichen wechselnder politischer Kräfteverhältnisse unterschiedlich gelesen und operationalisiert worden. Für 2026 wartet nun die aktuelle Bundesregierung unter dem Titel »Neue Grundsicherung« mit der Herabsetzung der Grundsicherungsleistungen, neuen Regeln der Aktivierung und einem veränderten Strafenkatalog auf, um dem rechtspopulistischen Klima Rechnung zu tragen. Damit treibt sie Erwerbslose mehr noch als zuvor in konkurrenzielle Verhältnisse und schürt Entsolidarisierung. Nicht zufällig kehrt in diesem Kontext die die Faulheitsdebatte zurück, während das Arsenal der Strafen, ob formal oder informell, schon seiner Anwendung harrt.

Eine Kooperationsveranstaltung von Frankfurter Arbeitslosenzentrums, Institut für Sozialforschung und Institut für Stadt- und Regionalentwicklung.

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Étienne Balibar: Rasse, Geschlecht, Gattung. Zur Frage der anthropologischen Differenzen

Am 28. Januar 2026 um 18 Uhr.

Wir sind es gewohnt, Menschen nach Geschlecht, Rasse, Alter oder Intelligenz zu unterscheiden. Doch ebenso wie die Abgrenzungen des Menschen von der Natur, den Tieren, dem Göttlichen oder den Maschinen sind diese Differenzierungen höchst ungewiss. In seinem neuen Buch »Rasse, Geschlecht, Gattung. Zur Frage der
anthropologischen Differenz« kennzeichnet Étienne Balibar diese Ungewissheit mit dem Begriff der anthropologischen Differenzen und zeigt, dass sich diese nie eindeutig bestimmen lassen, sondern immer wieder institutionell festgeschrieben werden müssen. Sind sie daher von Gewalt, Herrschaft und Kämpfen geprägt? Und wie werden sie im Rassismus, aber auch in emanzipatorischen Politiken wirksam? Können wir uns von ihnen oder durch sie befreien? Indem er das Unbehagen der menschlichen Gattung freilegt, entwirft Balibar eine neue Philosophie und Anthropologie.

Vortrag und Diskussion mit Étienne Balibar am 28. Januar 2026 von 18 Uhr bis 20 Uhr. Zeitgleich in Paris, Berlin und Frankfurt/Main.
Bitte beachten: Teilnahme nur vor Ort in Berlin und Frankfurt/Main möglich (ein Link wird nicht verschickt):
Institut für Europäische Ethnologie, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, 10117 Berlin, Raum 408
Institut für Sozialforschung, Sitzungssaal Senckenberganlage 26, 60325 Frankfurt/Main

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Nick Srnicek: The Rise of Silicon Empires

Am 2. Dezember um 16 Uhr auf dem Campus Westend.