Aktuelles
Institut für Sozialforschung Institut für Sozialforschung
Die postnazistische Gesellschaft
Die Großstudie »Gruppenexperiment« des IfS aus den 50er Jahren soll digital zugänglich gemacht und erforscht werden.
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Stellenausschreibung – Studentische Hilfskraft im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) (16 Std./Woche)
Am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main ist ab dem 15. September 2025 die Stelle einer Studentischen Hilfskraft (m/w/d) zu besetzen.
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Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, Prof. Dr. Jürgen Ritsert
Prof. Dr. Jürgen Ritsert war einer der profiliertesten und engagiertesten Hochschullehrer am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Jürgen Ritsert wurde in Frankfurt am Main geboren, nach dem Abitur absolvierte er eine kaufmännische Lehre, studierte dann Soziologie und machte 1963 sein Diplom.
Von 1963 bis 1966 war er Assistent von Ludwig von Friedeburg in Berlin. 1966 promovierte er mit der Dissertation »Handlungstheorie und Freiheitsantinomie«. Mit Ludwig von Friedeburg kehrte er 1966 nach Frankfurt am Main zurück. Er war Akademischer Rat, bevor er dann 1971 zum Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Sozialphilosophie, Gesellschaftstheorie, Logik und Methoden der Sozialwissenschaften an der Frankfurter Goethe-Universität berufen wurde.
Zu seinem 60. Geburtstag schrieben die Herausgeber Helmut Brentel, Christoph Görg, Fritz Reusswig und Michael Scharping in der Festschrift »Gegensätze – Elemente kritischer Theorie«: »Wir gratulieren dem leidenschaftlichen akademischen Lehrer nicht weniger als dem – oft genug das Genre ironisch brechenden – produktiven wissenschaftlichen Autor, für den als Mentor und
Partner der Gedanke wechselseitiger Anerkennung immer verbindlich war und ist.« (Campus Verlag 1996)
Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2000 lehrte und prüfte er noch weitere 20 Jahre. Zahlreiche Schriften zeugen von seiner hervorragenden wissenschaftlichen
Arbeit. Von 1973 bis 1999 vertrat er den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften im Stiftungsrat des Instituts für Sozialforschung. Danach wurde er Mitglied der Gesellschaft für Sozialforschung. Seit nunmehr 52 Jahren unterstützt er die Arbeit des Instituts für Sozialforschung.
Am 7. Juli 2025 feierte er seinen 90. Geburtstag. Die Gesellschaft für Sozialforschung und das Institut für Sozialforschung gratulieren dazu herzlich.
Frankfurt am Main, 23. Juli 2025
Autor: Günter Pabst
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Stellenausschreibung – Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (E 13 TV-G-U, halbtags)
Im Wissensnetzwerk »Antisemitismus und Demokratiegefährdung« ist zum 1.9.2025 eine Stelle für eine*n Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) zu besetzen.
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CfP: Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart
Wir suchen Originalbeiträge in deutscher und englischer Sprache, die in einem geplanten Tagungsband veröffentlicht werden können.
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Stellenausschreibung – Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) (50% der vollen Wochenarbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-H)
In dem Projekt Battery manufacturing in East Asia and Europe werden am IfS zwei 50%-Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiter*in ausgeschrieben.
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WestEnd 2025–01
»Die jüngere Karriere des Vulnerabilitätsbegriffs ist mit einer grundlegenden Ambivalenz verbunden. Diese tritt nicht als Gegebenes oder Naturwüchsiges auf. Vielmehr lässt sie sich als etwas gesellschaftlich Gewordenes verstehen, als typische Signatur kollektiver Selbstvergewisserung und als kontingenter Effekt sozialer Kämpfe. Gerade weil das so ist, bündeln sich in der Vulnerabilitätssemantik vielfältige Interessen und Weltanschauungen, Ideologien und Motivlagen, Spuren von Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Kurz: Vulnerabilität konstelliert ein gesellschaftspolitisches Kampf- und Interventionsfeld. Von diesem Befund ausgehend, werden wir zunächst einen kurzen Blick auf die sozialen Verflechtungen und Wi- dersprüche der Vulnerabilität als alternative language (Alyson Cole) werfen, um im Anschluss daran das Potenzial einer kritischen Theorie der Vulnerabilität zu skizzieren.«